AAV-Allgemeine Assekuranz Vermittlung
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Berufsunfähigkeitsversicherung

Erwerbsminderungsrenten

Reform der Erwerbsminderungsrenten

Der Deutsche Bundestag hat am 16. November 2000 das Gesetz zur Reform der Renten wegen verminderter Erwerbsfähigkeit verabschiedet.

Die Reform ist zum 1. Januar 2001 in Kraft getreten

Mit dem Gesetz wurde die bisherige Aufteilung der Renten wegen verminderter Erwerbsfähigkeit in Berufs- und Erwerbsunfähig-keitsrenten durch eine 2-stufige Erwerbsminderungsrente ersetzt.

  • Die volle Erwerbsminderungsrente erhält nur derjenige, der weniger als 3 Stunden auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt tätig sein kann.
  • (vergleichbar mit der bisherigen Erwerbsunfähigkeitsrente).
  • Die halbe Erwerbsminderungsrente erhält derjenige, der zwischen 3 und weniger als 6 Stunden arbeiten kann.

Seit 2001 orientiert sich der Zugang zu einer Erwerbsminderungs-rente nur noch am verbliebenen Leistungsvermögen. Es kann auf alle am Arbeitsmarkt verfügbaren Arbeitsplätze verwiesen werden.

Die bisherige berufliche Tätigkeit spielt keine Rolle mehr.

    

Versicherte, die vor 1961 geboren wurden, haben weiterhin einen Anspruch auf Teilrente wegen Berufsunfähigkeit. Sie erhalten eine halbe Erwerbsminderungsrente auch dann, wenn sie in ihrem bisherigen oder einem zumutbaren anderen Beruf nicht mehr als

6 Stunden täglich arbeiten können.

 

Für alle gesetzlich Rentenversicherte, die nach 1961 geboren wurden, entfällt die bisherige Berufsunfähigkeitsrente.

Durch eine Berufsunfähigkeit wird keine Leistung mehr ausgelöst.

 

Versicherungsrechtliche Voraussetzungen

Erfüllung der Wartezeit (Mindestversicherungszeit) von 5 Jahren.

Die Wartezeit gilt auch als erfüllt, wenn die Minderung der Erwerbsfähigkeit aufgrund eines Arbeitsunfalls oder Berufskrankheit eingetreten ist

und

in den letzten 5 Jahren vor Eintritt der Erwerbsminderung wurden für mindestens 36 Monate Pflichtbeiträge entrichtet.

 

Ein Leistungsanspruch besteht bis zum 65. Lebensjahr.

Ab 2012 wird die Altersgrenze schrittweise auf das 67. Lebensjahr angehoben.

 

Befristung von Erwerbsminderungsrenten

Die Erwerbsminderungsrente wird in der Regel befristet.

  • Die Rente wird für längstens 3 Jahre gewährt.
  • Danach kann sie erneut beantragt werden.
  • Unbefristet wird die Rente nur gewährt, wenn keine Verbesserung der Erwerbsminderung mehr absehbar ist;      nach 9 Jahren Rentenbezug wird davon ausgegangen.

     

Sonderregelung für Selbständige

Wurde bereits vor dem 1. Januar 1984 die Wartezeit von 5 Jahren erfüllt und sind danach alle Monate vom 1.1.1984 an bis zum Eintritt der Erwerbsminderung lückenlos mit freiwilligen Beiträgen belegt, besteht weiterhin ein Anspruch auf Rente.



Mitglieder von Versorgungswerken

Die berufsständischen Versorgungswerke sehen noch Leistungen bei Berufsunfähigkeit vor, allerdings nur bei vollständiger Aufgabe der beruflichen Tätigkeit.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Terminvereinbarung

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