AAV-Allgemeine Assekuranz Vermittlung
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Riester-Rente

Die Ausgangssituation

 

Immer weniger Beitragszahler müssen künftig für immer mehr Rentner aufkommen. Dabei reicht die gesetzliche Rente bereits heute oftmals kaum aus.

 

Das Niveau der gesetzlichen Rente sinkt weiter.



Diese Versorgungslücke kann nur durch Eigeninitiative geschlossen werden.

Eine gute Möglichkeit zur Altersvorsorge bietet die Riester-Rente, die vom Staat mit Zulagen und Steuervorteilen gefördert wird.

Alle Riester-Verträge garantieren zum Ende der Ansparphase mindestens die eingezahlten Beiträge und die staatlichen Zulagen, ein Verlustrisiko ist ausgeschlossen.

Somit ist die Riester-Rente eine attraktive und sinnvolle Ergänzung zur gesetzlichen Rente, auf freiwilliger Basis.

Wer wird gefördert?

Jeder, der in der gesetzlichen Rentenversicherung pflichtversichert ist, sowie Beamte und Arbeitnehmer des öffentlichen Dienstes.

 

Nicht gefördert werden: Selbständige sowie Pflichtversicherte in   berufsständischen Versorgungswerken (z.B. Rechtsanwälte, Ärzte, Apotheker).

 

Mittelbar geförderter Personenkreis

Hat ein Ehepartner einen Riester-Vertrag abgeschlossen und gehört zum zulagenberechtigten Personenkreis, dann kann

auch der andere Ehepartner einen eigenen Riester-Vertrag abschließen.

Die Eheleute dürfen nicht dauernd getrennt leben und müssen beide uneingeschränkt steuerpflichtig in Deutschland sein.

Dieser abgeleitete Vertrag kann unter Umständen auch beitragsfrei geführt werden.

Die staatliche Förderung (Zulagen)

Grundzulage pro Person                         154 €   

 

Kinderzulage

(für jedes kindergeldberechtigte Kind)

geboren vor  01.01.2008                          185 €

geboren ab   01.01.2008                          300 €

 

einmaliger Berufseinsteigerbonus

wenn unter 25 Jahre alt                            200 €

 

Mindesteigenbeitrag

Der Mindesteigenbeitrag (Sparleistung) zum Erhalt der vollen Zulagen beträgt 4% des Bruttoverdienstes aus dem Vorjahr - abzüglich der Zulagen.

Der Jahres-Höchstbeitrag liegt bei 2.100 Euro abzüglich der Zulagen.

Der Jahres-Mindestbeitrag liegt bei 60 Euro.

Zusätzlicher Steuervorteil

Die Beiträge zur Riester-Rente können bis zu 2.100 Euro im Jahr steuerlich geltend gemacht werden. Neben dem Eigenbeitrag werden auch die staatlichen Zulagen als Vorsorgeaufwand voll berücksichtigt.

Ist die Steuerersparnis über den Sonderausgabenabzug höher als die Förderung durch die Riester-Zulage wird die Steuererstattung ausbezahlt und fließt nicht in den Riester-Vertrag - event. bereits erhaltende Zulagen müssen dann zurückgezahlt werden.

 

Ist die staatliche Zulage günstiger als der Sonderausgabenabzug, erfolgt keine steuerliche Berücksichtigung.

 

Interessant ist der Steuervorteil insbesondere für besserverdienende Riester-Sparer ohne Kinder.

Weitere Vorteile

  • In der Ansparphase sind die gesparten Beiträge und Zulagen Hartz IV-sicher, wenn die staatlichen Zulagen beantragt und geflossen sind.
  • Die Garantieleistungen bei Rentenbeginn umfassen mindestens die eingezahlten Sparbeiträge und die staatlichen Zulagen.
  • Flexibilität: bis zu 30 % Kapitalauszahlung sind zum Rentenbeginn möglich
  • Einschluss von Zusatzbausteinen zur Absicherung der Hinterbliebenen und bei Berufsunfähigkeit
  • Im Rentenbezug gelten die Pfändungsfreigrenzen für Altersrenten (§ 851c ZPO).

Förderungsfähige Sparformen

(private kapitalgedeckte Altersvorsorge)

  • Rentenversicherung
  • klassische oder fondsgebundene Rentenversicherung
  • Fondssparplan
  • Banksparplan
  • Bausparvertrag (Wohn-Riester)

Als betriebliche Vorsorge kann die Riester-Rente in Form der Direktversicherung,  Pensionskasse oder Pensionsfond eingebunden werden. Eine Doppelförderung ist nicht möglich.

Auszahlungsphase

Nach den Regeln des Altersvermögensgesetzes darf das Vermögen nur wie folgt ausgezahlt werden:

  • frühestens mit Vollendung des 62. Lebensjahres oder                     (Vertragsbeginn vor dem 01.02.2012 mit Vollendung des 60. Lebensjahres)
  • mit Beginn der Altersrente aus der gesetzlichen Rentenversicherung oder
  • mit Beginn einer Versorgung nach beamten- oder soldatenversorgungsrechtlichen Regelungen wegen Erreichens der Altersgrenze in Form einer lebenslangen, gleichbleibenden oder steigenden monatlichen Leibrente.

Besteuerung in der Rentenphase

Auszahlungen aus Riester-Verträgen unterliegen, inklusive der Zulagen und Erträge, in voller Höhe der Besteuerung mit dem persönlichen Steuersatz.

 

Es sind keine Beiträge zur gesetzlichen Krankenversicherung zu zahlen. Ausnahmen gelten bei einer Riester-Förderung innerhalb einer Betriebsrente.

 

Das Steuerproblem wird gemildert, da der Steuersatz im Alter in der Regel geringer ausfällt als während der Erwerbstätigkeit und somit oftmals keine Steuern zu zahlen sind.

 

 

Unisex Riester-Rente

Die Kalkulation der Riester-Rente wird bereits seit dem Jahr 2006 geschlechtsneutral vorgenommen (Unisex).

Änderungen der Riester-Rente

Der Deutsche Bundestag hat am 27.10.2011 zwei wichtige Änderungen beschlossen:

  1. Für mittelbar zulagenberechtigte Personen gilt ein Mindestbeitrag von 60 Euro pro Jahr. Damit soll die Rückforderung der Zulagen aufgrund eines Wechsels des Zulagestatus vermieden werden.  
  2. Wurden in der Vergangenheit durch den Wechsel des Zulagenstatus keine oder zu geringe Beiträge gezahlt, so wird unter bestimmten Voraussetzungen die Möglichkeit gegeben, diese Beiträge nachzuentrichten.

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